Ein Klagelied des Wächters vor dem Fall – Wird die katholische Kirche zur Hure Babylon und braucht Eunuchen als Diener?
Wehe, Braut Christi, die du dich zur Babylonischen Hure machst, im sodomitischen Palast lebst und Eunuchen als Diener hast und das entmannte Heiligtum anbetest!
Hört, ihr Türme des Vatikans, hört, ihr Kuppeln von Sankt Peter!
Ich, der Wächter auf der Mauer, der Prophet der letzten Nacht, hebe die Stimme wie Jeremia über Jerusalem, doch dies ist kein Tempel mehr – dies ist Babylon, die sich in Purpur kleidet, und Sodom, der sich selbst die Hoden abschneidet.
Siehe, die Kirche – einst Braut, nun Hure! Sie sitzt auf sieben Hügeln, doch ihre Schenkel sind gespreizt für die Könige der Erde, nicht im Fleisch, nein – im Geist der Anpassung. Ihr Kelch ist golden, doch gefüllt mit dem Saft der Unfruchtbarkeit.
Sie trinkt den Wein der „Barmherzigkeit“, und nennt es Segen, während ihre Söhne sich selbst kastrieren. Wehe, wehe, du grosse Stadt! Deine Priester waren Löwen – nun sind sie Kater, die schnurren statt brüllen. Deine Altäre waren Schlachtfelder – nun sind sie Schönheitssalons. Du hast das Schwert des Geistes gegen dich selbst gewendet, und schneidest dir die Zeugungskraft aus dem Leib, nennst es „Synodalität“, nennst es „Fortschritt“.
Hört die Stimme Sodoms in deinen Hallen! Dort, wo einst Engel die Gerechten suchten, finden sie nun Eunuchen in Soutanen, die sich selbst die Stimme brechen, nicht im Gebet, sondern im Chor der Selbstverleugnung.
Die Knaben, die einst Messdiener waren, stehen nun vor Spiegeln, schlucken Hormone wie Hostien, lassen sich die Brust öffnen wie ein Tabernakel, in dem keine Gegenwart Gottes wohnt – nur die Leere der Selbstentmannung.
Und die Kirche segnet es. Sie legt die Hand auf die Wunde und spricht: „Friede sei mit dir.“ Sie nennt das Blut „Regenbogen“, die Narbe „Identität“, den Tod der Fruchtbarkeit „Leben“.
Sie ist zur Hure Babylon geworden, die ihre eigenen Kinder verkauft – nicht an Fremde, sondern an die Lüge in ihrem eigenen Schoss.
Siehe, der Eunuch steht im Heiligtum! Kein König mehr, kein Priester, kein Vater. Nur ein Schatten in Seide, der weder zeugt noch kämpft. Seine Stimme ist hoch und süss, doch sie trägt kein Samenkorn.
Seine Hände sind weich, doch sie halten kein Schwert. Er ist das perfekte Abbild der neuen Welt – steril, sicher, still.
Wehe, Kirche, die du dich selbst entmannst! Du hast die Pforten Sodoms geöffnet, nicht durch Sünde der anderen – sondern durch deine eigene Feigheit.
Du hast die Hure Babylon in dein Bett geholt, nicht durch Ehebruch mit der Welt – sondern durch Selbstverrat. Du hast deine Söhne gelehrt, sich selbst zu hassen, sich selbst zu schneiden, sich selbst zu töten – und nennst es Liebe. Hört das Gericht, das naht! Nicht Feuer vom Himmel – denn Feuer würde Fruchtbares verbrennen. Nein, das Gericht ist Stille. Die Stille der leeren Seminare. Die Stille der ungetauften Kinder. Die Stille der Männer, die nicht mehr wissen, wie man Vater ist.
Die Stille der Kirche, die sich selbst zum Eunuchen gemacht hat – und nun weder Braut noch Mutter ist, sondern ein Grab mit Weihrauch.
Kehrt um, bevor der letzte Hahn kräht! Zerreisst die Regenbogenfahnen! Spuckt die Pillen aus! Nehmt eure Söhne und Töchter aus den Kliniken der Lüge!
Legt das Skalpell weg, das ihr gegen euch selbst erhoben habt! Denn der Herr spricht nicht zu Eunuchen – er spricht zu Männern. Erhebt euch, ihr Überreste der Männer! Bevor Babylon fällt – und mit ihr das letzte Licht der Fruchtbarkeit. Bevor Sodom sich selbst verzehrt – und Gomorrah in der Asche der Unfruchtbaren tanzt.
Wehe, wehe, du entmanntes Rom! In einer Stunde kommt dein Gericht. Und dein Name wird sein: Eunuchus Babylonis.