FAQ – Im klösterlichen Regime, in dem das Leben streng organisiert ist, ist Humor eine willkommene Erleichterung

Hier finden Sie die wichtigsten Fragen und Anworten (faq). Im klösterlichen Regime, in dem das Leben streng organisiert ist, ist Humor eine willkommene Erleichterung und eine Gelegenheit, im Kloster gegenseitiges Verständnis und Kameradschaft zu erlangen.

  • Wie ist das Kloster Nigredo entstanden?

    Aus der Asche der Verratenen, aus dem Schweigen der Väter und dem Schmerz der Kinder erhob sich das Kloster Nigredo – ein Ort der Reinigung, der Wiedergeburt von Werten und der Bruderschaft.

    Das Unglück ist der Massstab der Charaktergrösse. — Giuseppe Motta

    Der Weg zu authentischer Männlichkeit erfordert die Trennung von der wörtlichen und symbolischen Mutterbindung, während gleichzeitig der gegenteilige Fehler vermieden wird, das Weibliche völlig abzulehnen. Dieses empfindliche Gleichgewicht – die Ehrung des Weiblichen bei gleichzeitiger Etablierung männlicher Autonomie – sah Jung als wesentlich für die männliche psychologische Reifung an. Nur wenige Männer erreichen dies, da sie stattdessen in ständiger Reaktion auf das Weibliche verharren, statt in einer Beziehung zu ihm.

    Traditionelle Gesellschaften führten Jungen durch Initiationsrituale – strukturierte Erfahrungen – in die Männlichkeit, die die psychische Transformation durch qualvolle Unterweisung und gemeinschaftliche Anerkennung erleichterten.

    Die moderne Gesellschaft hat diese Praktiken aufgegeben und lässt Männer in ihrer Entwicklung hilflos zurück, von denen erwartet wird, dass sie ohne Anleitung bei dieser tiefgreifenden inneren Transformation zu Männern werden.

    Das Ergebnis sind Generationen chronologisch erwachsener Männer, die nie wurde ordnungsgemäss in die reife Männlichkeit eingeführt. Die Initiation in traditionellen Kulturen war nicht nur zeremoniell. Sie erfüllte wichtige psychologische Funktionen. Sie trennte Jungen vom mütterlichen Einfluss, führte sie in männliche Weisheitstraditionen ein, konfrontierte sie durch Prüfungen mit ihren Grenzen und verschaffte ihnen Anerkennung in der männlichen Gemeinschaft. All diese Elemente erleichterten den psychologischen Wandel vom Jungen- zum Männerbewusstsein. Ohne sie verharren Männer in einem Zustand der unklaren Identität.

    Chronologische Erwachsene mit jugendlicher Psychologie

    Der nicht eingeweihte Mann weist typischerweise mehrere verräterische Anzeichen auf: Ihm fehlen feste Grenzen, er kämpft mit Selbstdisziplin, er sucht ständige Bestätigung, konkurriert unangemessen mit anderen Männern, idealisiert oder dämonisiert Frauen und empfindet chronische Unsicherheit über seine männliche Identität. Er kann dies durch hypermaskulines Verhalten kompensieren oder sich in Passivität zurückziehen, aber keiner dieser Ansätze löst seine zugrunde liegende Entwicklungslücke. Er bleibt trotz seiner erwachsenen Verantwortung psychologisch jugendlich.

    Dieser Entwicklungsstillstand hat tiefgreifende Konsequenzen. Uneingeweihte Männer suchen oft nach Pseudo-Initiationen durch destruktives Verhalten, übermässige Risikobereitschaft, Drogenmissbrauch, Gewalt, sexuelle Eroberung. Andere ziehen sich in die ewige Adoleszenz zurück und vermeiden erwachsene Verantwortung gänzlich. Keiner der beiden Wege führt zu authentischer Männlichkeit, die Jung als bewusste Initiation und nicht als Regression oder Kompensation verstand.

    Moderne Männer müssen ihre eigenen Initiationserfahrungen schaffen, da die Gesellschaft sie nicht mehr bietet. Dies erfordert die Suche nach älteren, psychologisch reifen Männern als Mentoren, die freiwillig mündliche Prüfungen absolvieren, die die eigenen Grenzen herausfordern, das Studium männlicher Weisheitstraditionen und das Finden männlicher Gemeinschaften, die authentische Entwicklung unterstützen, anstatt die Identifikation mit der Person zu verstärken.

    Der uneingeweihte Mensch muss seine eigene Initiation suchen

    Ohne diese bewusste Auseinandersetzung mit dem Initiationsprozess verbleiben die Männer in einem Zustand der Entwicklungshemmung. Sie funktionieren wie Erwachsene, aber es fehlt ihnen die psychologische Transformation, die Jungen zu Männern macht.

    Die grösste Last ist, die ein Kind tragen muss, das ungelebte Leben der Eltern. Uneingeweihte Väter können ihre Söhne nicht initiieren und schaffen so Generationen von psychisch unvollständigen Männern, die ihre Entwicklungslücken an ihre Kinder weitergeben.

  • Warum ist die Ausfallsquote so hoch?

    Die Ausfallsquote liegt bei rund 90 %. Das Kloster ist keine Wohlfühloase, sondern ein Ort der Arbeit an sich selbst – eine Schule der Wahrheit, der Reifung und der inneren Wandlung.

    Wer sich für das Gute entscheidet, begegnet auf diesem Weg immer auch dem Widerstand. Der Teufel – oder die innere Gegenkraft – legt viele Prüfsteine in den Weg. Sie zeigen, wie ernst es uns wirklich ist. Alte Bindungen, besonders zur Mutter (siehe das Gift der Todesmutter), treten am meisten hervor. Sie zu lösen bedeutet Mut, Ausdauer und Hingabe. Viele halten dieser inneren Arbeit nur eine Zeit lang stand und kehren dann zurück in ihr gewohntes Leben.

    Doch manche kommen regelmässig wieder – um weiterzuüben, zu wachsen und ihren Weg in die Freiheit fortzusetzen.

    Das Kloster bleibt ein Ort für jene, die bereit sind, sich den Prüfungen zu stellen – und sich inmitten von Licht und Dunkel immer wieder für das Gute zu entscheiden.

  • Was ist das Wichtigste im Leben?

    Die Individuation! Sie bezeichnet den inneren Entwicklungsprozess, in dem ein Mensch Schritt für Schritt zu seinem wahren Selbst findet und die bewussten und unbewussten Anteile seiner Persönlichkeit integriert.

    Dabei setzt sich der Mensch mit seinen inneren Gegensätzen auseinander – etwa mit Licht- und Schattenseiten – und wächst zu einer grösseren Ganzheit heran. Jesus Christus ist das lebendige Symbol des Selbst, weil er die Einheit der Gegensätze und die voll entfaltete Ganzheit des Menschen verkörpert.

    Eine bewusste Einstellung oder Handlung erzeugt unweigerlich eine entgegengesetzte Kraft im Unbewussten, um das psychische Gleichgewicht aufrechtzuerhalten. Solange du das Unbewusste nicht bewusst machst, wird es dein Leben bestimmen und du wirst es Schicksal nennen. Carl Gustav Jung

  • Was sind die wichtigsten Tugenden (die Leichtigkeit im Tun des Guten)?

    Frömmigkeit und  Keuschheit, so hat man die zwei wichtigsten Grundbedürfnisse und Mächte (Gott und Sexualität) in der richtigen Ordnung.

  • Jesus Christus?

    Jesus Christus ist das zentrale, lebendige Symbol für das Selbst. Er verkörpert den Archetypus des Gottmenschen, der Ganzheit, innere Vereinigung von Gegensätzen und den Weg der Individuation darstellt. Christus symbolisiert den erlösten Menschen, während Kreuzigung und Auferstehung psychische Prozesse der Reifung spiegeln.

  • Was ist ein Mann?

    Jüngere Leute vor der Lebensmitte können ohne Schaden auch den anscheinend völligen Verlust der Anima ertragen. Auf alle Fälle sollte ein Mann es fertigbringen, ein Mann zu sein. Der heranwachsende Jüngling muss sich von der Anima-Faszination der Mutter befreien können.

    Nach der Lebensmitte hingegen bedeutet dauernder Animaverlust eine zunehmende Einbusse an Lebendigkeit, Flexibilität und Menschlichkeit. Es entsteht in der Regel frühzeitige Erstarrung, wenn nicht Verkalkung, Stereotypie, fanatische Einseitigkeit, Eigensinnigkeit, Prinzipienreiterei oder das Gegenteil: Resignation, Müdigkeit, Schlamperei, Unverantwortlichkeit und schliesslich ein kindisches Verweichlichen mit Neigung zu Alkohol.

    Nach der Lebensmitte sollte daher der Zusammenhang mit der archetypischen Erlebnissphäre möglichst wiederhergestellt werden (Religion). Es kann kein Mann ein vollständiger Mensch werden, ohne eine positive Beziehung zum archetypisch Weiblichen. Darum muss er spätestens in der Lebensmitte (freiwillig oder unfreiwillig) eine Reise in die Tiefen des eigenen Schattens unternehmen, für die Integration gegensätzlicher Kräfte und die Entdeckung des Selbst. In der Religion wird Jesus als dieses lebendige Symbol des Selbst verstanden.

    Die Tragödie besteht darin, dass die moderne Gesellschaft die Männer von Initiationsprozessen, die einst Jungen in Männer verwandelten, entfernt und somit in der Abhängigkeit der Mutter bleiben.

    Authentische Männlichkeit erfordert eine psychologische und religiöse Reise, die nur wenige Männer vollenden.

  • Wie ist es im Kloster?

    Martialisch! Herzlich willkommen! Das Kloster (altes Bauernhaus) ist sehr klein und privat.

  • Wie ist die Anrede?

    Wir benutzen die Höflichkeitsform: Per "Sie", weil wir den Unterschied von Rolle / Verantwortung und Person verstehen.

  • Was ist eine gute Vorbereitung für das Klosterjahr (Noviziat)?

    Die Rekrutenschule oder eine ähnliche militärische Ausbildung.

  • Woke?

    Wokeismus (toxische Weiblichkeit) ist das Kind des Feminismus und der 68er Bewegung. Die sexuelle Revolution frisst ihre eigenen Kinder und Kindeskinder. Nach 60 Jahren Hysterie und Wahnvorstellung kehren wir wieder zurück zur Vernunft und Moral: Es gab und gibt immer noch, nur zwei Geschlechter, Mann und Frau und die sind nicht gleich, egal als was oder wen man sich fühlt. So regieren wieder König und Königin anstatt Hexe und Eunuchen.

    Was als Freiheit erscheint, ist oft die subtilste Form der Versklavung.

  • Was kann ich im Kloster erwarten?

    Es ist martialisch: Das Schwert der Weisheit hat die alte Hexe und ihre Eunuchen getötet und gleichzeitig den König und die Königin zum Leben erweckt. (symbolisch)

  • Welche Bücher empfehlen Sie als Vorbereitung?

    • Die Bibel
    • Parzival
    • Psychologie und Religion (Carl Gustav Jung)
    • Hänsel und Gretel
    • Peter Pan
    • Pinocchio
    • Dornröschen
    • Bambi
    • Hans und die Bohnenranke
    • Schneewittchen
    • Rumpelstilzchen
    • Der Zauberlehrling (Goethe)
  • Wie funktioniert ein Initiationsritual für Männer?

    Die Männer müssen ihre Mütter und ihre Häuser verlassen, symbolisch von einem mütterlichen Chaos verschlungen und werden dann in die religiöse Tradition (Frömmigkeit) und in die Sexualität (Keuschheit) eingeweiht. Wenn ein "junger" Mann dieses Übergangsritual durchlaufen hat, ist er danach ein vollwertiges Mitglied; er ist ein Mann.
  • Wieso brauchen Männer Initiationsrituale?

    Die erste Trägerin des Seelenbildes ist die Mutter, später sind es diejenigen Frauen, welche das Gefühl des Mannes erregen, gleichgültig, ob im positivem oder in negativem Sinne. Weil die Mutter die erste Trägerin des Seelenbildes ist, ist die Abtrennung von ihr eine ebenso delikate wie wichtige Angelegenheit von höchster erzieherischer Bedeutung. Blosses Erwachsenwerden und äussere Trennung genügen nicht, es bedarf noch der ganz besonders einschneidenden Männerweihen und Wiedergeburtszeremonien, um die Abtrennung von der Mutter (und damit von der Kindheit) wirksam zu vollziehen.

    Wie der Vater als ein Schutz gegen die Gefahren der Aussenwelt wirkt und auf diese Weise für den Sohn zum Musterbild der Persona wird, so ist ihm die Mutter ein Schutz gegen die Gefahren, die aus dem Dunkeln seine Seele bedrohen. In den Männerweihen empfängt der Initiand daher Belehrung über die jenseitigen Dinge (Religion), wodurch er in den Stand gesetzt wird, des Schutzes der Mutter zu entraten.

  • Was passiert wenn Männer keine Initiationsrituale mehr haben?

    In einer Gesellschaft ohne Initiationsriten für die Männer bleiben die Männer in der Abhängigkeit der Mutter und werden von der symbolischen Todesmutter gefressen.

    In einem soziologischen Matriarchat (es gibt kein religiöses Matriarchat) sind die Frauen glückliche dicke Huren, welche die Männer herumkommandieren. Und die Männer sind dünne, unterwürfige und nervöse Muttersöhnchen, welche die Felder bearbeiten und die Arbeit für die Frauen verrichten. Reichtum, Triebwelt, Sexualität ohne Verantwortung und irdisches Glück blühen auf. Aber es gibt überhaupt keine geistigen Errungenschaften, eine Welt der völligen Dummheit ohne Religion und Sinn aber friedlich. Friedlich aber dumm. (Marie-Louise von Franz)

    Wenn Mann und Frau entzweit sind regiert der intelligente Heide. Wenn der König geistig blind und abwesend ist, wird die Königin unweigerlich zur Hexe (Todesmutter), frisst die eigenen Kinder und Kindeskinder, und braucht Eunuchen an ihrer Seite um zu herrschen. Wenn Männer nicht mehr Männer sind, können Frauen nicht mehr Frauen sein.

    Denn der Segen des Vaters festigt die Häuser der Kinder, der Fluch der Mutter aber entwurzelt die Fundamente. Rühme dich nicht durch Entehrung deines Vaters, denn die Entehrung des Vaters gereicht dir nicht zum Ruhm! Denn der Ruhm eines Menschen kommt von der Ehre seines Vaters, aber eine Schande für die Kinder ist eine Mutter mit schlechtem Ruf.

  • Was passiert in der Ehe, wenn die Männer keine Männerweihen mehr haben?

    Die Folge davon ist, dass die Anima in Form der Mutterimago auf die Frau übertragen wird mit dem Erfolg, dass der Mann, sobald er heiratet, kindisch, sentimental, abhängig und unterwürfig wird, oder im anderen Fall aufbegehrerisch, tryrannisch und empfindlich, immer auf das Prestige seiner superioren Männlichkeit bedacht. Letzteres ist natürlich bloss die Umkehrung des ersteren. Der Schutz gegen das Unbewusste, den ihm die Mutter bedeutete, ist dem modernen Mann nicht ersetzt worden, weshalb er sein Eheideal unbewusst so gestaltet, das seine Frau womöglich die magische Mutterrolle übernehmen muss.

    Unter dem Deckmantel der ideal exklusiven Ehe sucht er eigentlich bei der Mutter Schutz und kommt so dem Besitzinstinkt der Frau verführerisch entgegen. Seine Angst vor den dunklen Unberechenbarkeiten des Unbewussten verleiht der Frau eine illegitime Macht und gestaltet die Ehe zu einer so innigen Gemeinschaft, dass sie aus innerer Gespanntheit beständig zu zerspringen droht - oder er macht aus Protest das Gegenteil mit demselben Erfolg.

  • Was ist der Unterschied zwischen Mann und Frau?

    Dem Mann ist sein weiblicher Teil (Anima) unbewusst, und daher muss er ihn nach innen integrieren und nicht nach aussen projizieren. Da der weibliche Teil ihm unbewusst ist, idealisiert er ihn zur guten Mutter oder dämonisiert er ihn zur Todesmutter, je nach persönlicher Prägung durch die Kindheit. Damit er sich davon lösen kann, muss er beide Seiten anerkennen. Falls sich der Mann seinem weiblichen Teil bewusst wird, kann er die Frau verstehen, und sie nicht mehr als minderwertig anschauen sondern als gleichwertig und ergänzend. Daher die einseitige Prägung und Symbolik in unserem Kloster Nigredo, weil es für Männer ist.

    Der Frau ist ihre männlicher Teil (Animus) unbewusst, und daher muss sie ihn integrieren und nicht nach aussen projizieren. Da der männliche Teil ihr unbewusst ist, idealisiert sie ihn zum guten Vater oder dämonisiert sie ihn zum blinden gewalttätigen Tyrannen, je nach persönlicher Prägung durch die Kindheit. Damit sie sich davon lösen kann, muss sie beide Seiten anerkennen. Das wäre dann das Kloster Nigredo für Frauen mit der jeweiligen Symbolik. Falls sich die Frau aber ihrem männlichen Teil bewusst wird, kann Sie die Männer verstehen und sie nicht mehr als Feinde sondern als Freunde und Ergänzung und Hilfe sehen, was den wenigsten Frauen gelingt.

    Ich hoffe sehr, dass es irgendwann ein Kloster Nigredo für Frauen geben wird, mit einer aussergewöhnlichen und mächtigen Äbtissin, welche die jungen und älteren Frauen als Vorbild haben könen. Meister Reding

  • Gibt es auch ein Initiationsritual für Frauen?

    Frauen setzten sich natürlicherweise bei der Geburt des Kindes mit dem Tod und der eigenen Vergänglichkeit auseinander. Die Wehen beim Gebären braucht es um als Mutter geistig geboren zu werden. Das Kind und die Mutterschaft werden gleichzeitig geboren!

    Initiation in die Elternschaft beginnt bei der Frau also mit einer möglichst natürlichen Geburt.

    Die Frau vereinigt den eigenen Eros (körperliche Liebe) mit der Philia (geistige Liebe) des Ehemannes um die göttliche Liebe (Agape) zu erfahren. So sollte die Frau darauf achten einen gesunden Körper zu haben, nicht für sich, sondern für die Kinder und den Mann.

  • Was muss ich für den Klosteraufenthalt mitnehmen?

    • Wanderschuhe
    • Kleidung für den Garten
    • Bequeme Kleidung für die Meditation
    • Regen- & Sonnenschutz
    • Persönliche Hygieneartikel
    • Trinkflasche (nur zum Wandern)
    • Kleiner Rucksack
    • Schlafsack wird nicht benötigt
    • Rosenkranz
  • Was ist wahre Achtsamkeit?

    Es ist die Hoffnung, die niemals stirbt, die romantisch tröstet und vom Kollektiv gepriesen wird, aber diese Hoffnung wird zu einem missverstandenen Warten, das vorsichtig (achtsam) und weise aussieht, aber in Wirklichkeit giftig ist. Das Gift der Todesmutter.

  • Wird im Kloster gebetet und gechantet?

    Vaterunser und Ave Maria

  • Wer kann ins Kloster kommen?

    Nur Hänsel und Gretel!

  • Was ist die wichtigste Regel?

    Seien Sie still und aufmerksam! Übernehmen Sie immer die grösstmögliche Eigenverantwortung in ihrer Situation und Rolle.

  • Wann und wie lange kann ich ins Kloster kommen?

    Mit Voranmeldung. Ob für eine Tasse Kaffee, zur Sitzmeditation, einen Tag, mehrere Tage, Wochen oder Monate, Sie sind herzlichst willkommen. Fragen Sie unverbindlich ob es noch freie Plätze hat.
  • Was ist der Unterschied zwischen Spazieren und Wandern?

    7 Stunden und 1000 Höhenmeter. Und wir gehen wandern, Tageswanderungen!
  • Was sind die Zahlungsbedingungen?

    Bezahlen Sie die Oblationen vor ihrem Aufenthalt. Stornierungsbedingungen: Bis 2 Wochen vor dem Retreat wird eine Bearbeitungsgebühr von CHF 60 erhoben, innerhalb 2 Wochen vor dem Retreat verfällt der Gesamtbetrag. Ist der Betrag noch nicht überwiesen worden, ist er dennoch zu bezahlen. Im Falle einer Absage des Retreats von unserer Seite erstatten wir Ihnen den gesamten Betrag zurück.

  • Wie muss ich mich im Kloster verhalten?

    Steh den anderen nicht im Weg.

  • Wieviele Leute sind im Kloster?

    Manchmal ist man alleine, manchmal hat es mehrere Leute. Der Tagesablauf läuft kontinuierlich weiter.
  • Gibt es Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene?

    Herzlich willkommen!

  • Wie sieht der Alltag aus?

    24 Stunden Meditation in Bewegung und in Stille.

  • Sie sind Zen Meister und katholisch?

    Ja.

    Vocatus atque non vocatus deus aderit.

  • Kann ich machen was ich will?

    Nein! Der Tempel ist keine Wohngemeinschaft, kein Hotel, kein Therapieort, keine Chrippe und kein Gnadenhof!
  • Muss man beim Meditieren den Schneidersitz können?

    Nein! Es hat Kissen, Stühle und verschiedene Sitzmöglichkeiten.
  • Wieso steht man so früh auf?

    Nichts ist umsonst im Leben!
  • Isst man vegan oder vegetarisch?

    Es gibt Würste, aber keine Extrawürste. Das Problem ist nicht, was in den Mund geht, sondern was raus kommt.
  • Kann man auch einen Schweige-retreat machen?

    Psssst!

  • Sind die Meditationen geführt?

    Nicht im Plenum! Jeder Praktizierende bespricht die Meditation mit dem Abt bei einem Gespräch.
  • Muss ich mitessen?

    Ja
  • Wieviel Freizeit habe ich?

    Der Abt bestimmt den Tagesablauf.
  • Was muss ich tun während des Klosteraufenthalts?

    Der Abt bestimmt die Aufgaben.
  • Sind die Schlafräume für Frauen und Männer getrennt?

    Vielleicht
  • Gibt es ein Ritual beim Spenden geben?

    Der Spender bedankt sich!
  • Sonntagsgottesdienst?

    Jeweils am Sonntag gehen wir zum katholischen Gottesdienst in der lokalen Kirche.

  • Kann man während dem Aufenthalt reden?

    Natürlich, insbesondere in den Pausen. Während der Arbeit oder den Modulen wird nur das Nötigste gesprochen.

  • Was ist Meditation?

    Das Leben & Sterben wieder zu untersuchen, mit allem was man hat! Während alle ohne Pause meditieren, stehend oder sitzend, es ist immer zusammen. Wenn du dies nicht glaubst: schau genau! Was spricht denn nun die ganze Zeit?

    Zen Meister Myo-Vong

  • Was ist Zen?

    Im Anfang war das Wort, und das lebendige Wort war mit Gott, und der Logos war Gott. Wenn du verstanden hast, dass es keinen Weg gibt, es zu sagen, dann solltest du wissen, wie es zu sagen ist, denn Im Anfang war das Wort. Zen beseitigt Verwirrungen und ist kein Weg, um zu lehren. Zen Meister Pohwa Sunim
  • Gibt es eine Hierarchie?

    Ja, natürlich. Gast und Gastgeber sind klar unterschieden. Es gibt Würste, aber keine Extrawürste.
  • Was ist der grösste Fehler im Leben?

    Der Sachverhaltsirrtum! Die Verwechslung von Leben und Sterben, Mitgefühl und Mitleid, Schmerzen und Leiden, Gleichstellung und Gleichberechtigung, Mann und Frau, Lehrer und Schüler, Gast und Gastgeber, etc.

  • Was ist die richtige Position beim Meditieren?

    Das Essen kommt zum Munde und nicht umgekehrt. Das ist wichtiger als sich einen Knopf in die Beine zu machen.
  • Kann man rauchen?

    Ja, während den Pausen.