Sind Männer verhext und Frauen vom Teufel geritten? Das Unbewusste beherrscht uns!
Sind die Männer verhext und werden die Frauen vom Teufel geritten? In der Tiefe des menschlichen Herzens, wo das Irdische das Himmlische berührt, enthüllt sich ein göttliches Drama: die archetypische Dynamik von Anima und Animus. Diese Kräfte sind lebendige Symbole der Schöpfung. Das Weibliche – die Anima – verkörpert das Irrationale und Unbewusste: die fliessende Quelle von Intuition, Emotion, Mysterium und empfänglicher Liebe. Das Männliche – der Animus – steht für das Rationale und Bewusste: die klare Struktur von Vernunft, Logos, Entscheidungskraft und ordnender Weisheit.
Das Ewige Mysterium der Seele
Durch diese Zuordnung wird die seelische Dynamik anschaulich wie ein himmlisches Sakrament: Der bewusste, rationale Animus wirkt als Führer, der das Unbewusste der Anima erhellt und formt – gleich dem symbolischen Vater im Himmel, der seine schöpferische Ordnung in das Chaos bringt. Umgekehrt nährt die irrationale Anima den Animus mit lebendiger Tiefe, mit jener Schönheit und Güte, die keine blosse Logik je erfassen kann. In dieser heiligen Spannung liegt nicht Krieg, sondern die Einladung zur Vereinigung.
Die abgebrochene Brücke zum Unbewussten - Sind die Männer verhext und werden die Frauen vom Teufel geritten?
Das grösste Unglück unserer Zeit ist der Abbruch der Brücke zum Unbewussten. Der moderne Mensch hat die Verbindung zu den tiefen, irrationalen Schichten der Seele durch Rationalismus, Materialismus und spirituellen Hochmut zerstört. Ohne diese lebendige Brücke kann die Anima nicht mehr richtig genährt und integriert werden, und der Animus verliert seine seelische Tiefe und göttliche Verankerung.
Wenn die Brücke zum Unbewussten abgebrochen ist, dann geschieht das Schreckliche: Die Frauen werden vom Teufel geritten und die Männer sind verhexte, kastrierte Eunuchen. Die natürliche Ordnung der Seele ist umgekehrt, und die dämonische Verzerrung tritt offen zutage.
Wenn die Anima im Manne herrscht – Der verhexte, kastrierte Eunuch
Ohne die Brücke zum Unbewussten verliert der Mann die Fähigkeit, seine Anima in gesunder Weise zu begegnen und zu führen. Die Anima übernimmt die Herrschaft und verwandelt den Mann in einen verhexten, kastrierten Eunuchen. Er verliert seine rationale Führungskraft, seine klare Entscheidungsfähigkeit und seine mutige, väterliche Verantwortung.
Statt als bewusster, ordnender Mann zu wirken, wird er von unbewussten Stimmungen, emotionalen Schwankungen und irrationalen Impulsen beherrscht. Er wird weich, schwankend, stimmungsabhängig, unfähig zur klaren Wahrheit, zur moralischen Standhaftigkeit und zur schöpferischen Tat. Die kastrierte Seele des Mannes ist das traurige Bild unserer Zeit: Männer, die keine Väter mehr sein können, keine Führer, keine Beschützer – nur noch verhexte Schatten ihrer selbst, gefangen im Nebel des Unbewussten, das sie nicht mehr meistern.
Wenn der Animus in der Frau herrscht – Die vom Teufel gerittene Frau
Ebenso zerstörerisch wirkt der abgebrochene Zugang zum Unbewussten bei der Frau. Ohne die nährende, irrationale Tiefe der Anima wird der Animus in ihr hart, losgelöst und dämonisch. Die Frau verliert ihre empfangende, nährende, intuitive Schönheit und wird von einem kalten, anklagenden, ideologischen Animus beherrscht.
Sie wird hart, rationalistisch, aggressiv und besessen von der Lust zu richten, zu zerstören und umzuerziehen. In der christlichen Symbolik gleicht dies dem Zustand, „vom Teufel geritten“ zu werden: Der rationale Animus, entkoppelt von der liebenden Anima und ohne Brücke zum göttlichen Unbewussten, öffnet das Tor für den Geist der Anklage, der Spaltung und der Lüge. Die Frau wird dann nicht mehr zur Braut und Mutter des Lebens, sondern zur streitbaren Amazone, die mit scharfer Zunge und gnadenloser Ideologie um sich schlägt.
Die kollektive Verhexung unserer Zeit – Der kollektive Wahn der Wokeness
Genau diese doppelte Katastrophe sehen wir heute auf kollektiver Ebene in erschreckender Deutlichkeit: Männer als verhexte, kastrierte Eunuchen und Frauen als vom Teufel gerittene Ideologinnen.
Die verweichlichten, führungslosen Männer und die harten, anklagenden Frauen erzeugen gemeinsam die Wokeness – jene unheilige Allianz aus irrationaler Gefühlsmoral (Opferkult, Identität als reines Gefühl) und zerstörerischem, kaltem Rationalismus (Cancel Culture, dogmatische Gleichschaltung, gnadenlose Machtlogik).
Doch die Wokeness ist nur ein Symptom. In Wahrheit handelt es sich um einen kollektiven Wahn, weil das Unbewusste uns nun nicht mehr durch die heilige Brücke nährt, sondern uns beherrscht. Das kollektive Unbewusste, das nicht mehr vom rationalen Animus des Einzelnen erleuchtet und vom liebenden Herzen der Anima beseelt wird, bricht als dunkle Flut über die Gesellschaft herein und pervertiert die göttliche Polarität von Mann und Frau.
Die wahre Umkehr kann niemals vom Kollektiv ausgehen
Die wahre Umkehr kann niemals vom Kollektiv ausgehen – sie geschieht allein im Einzelnen. Nur wenn der einzelne Mensch mutig in seine eigene Schattenwelt hinabsteigt, sich seiner verdrängten Anima und seines verdrängten Animus bewusst wird und die abgebrochene Brücke zum Unbewussten in der Begegnung mit Christus wieder aufbaut, kann Heilung beginnen. Das Kollektiv folgt niemals; es wird nur durch die heiligen Einzelnen verwandelt, die sich zuerst dem symbolischen Vater im Himmel zuwenden.
Die Heilige Vereinigung – Der einzig wahre Weg zur Erlösung
Die wahre Heilung liegt nicht in der Herrschaft eines Prinzips über das andere, sondern in der Wiederherstellung der Brücke zum Unbewussten und in der heiligen Vereinigung von Anima und Animus. Das Irrationale des Weiblichen wird durch das Rationale des Männlichen erleuchtet; das Bewusste des Männlichen wird durch das Unbewusste des Weiblichen beseelt.
Diese coniunctio oppositorum ist die alchemistische Hochzeit, in der die Nigredo der Seele in das Licht der Auferstehung übergeht. In christlicher Mystik spiegelt sie sich in der Kirche als Braut Christi wider, wo der rationale Logos des Sohnes die irrationale Tiefe der Seele umfängt. Wer diese Integration vollzieht, wird ganz: mutig im Glauben, optimistisch in der Hoffnung, getragen von der Liebe, die alle Gegensätze in der göttlichen Einheit auflöst.
Die Ausstrahlung in die heilige Familie
Diese seelische Ganzheit strahlt unmittelbar in die irdische Ordnung aus – besonders in der heiligen Institution der Familie mit Mutter und Vater. Die mütterliche Anima schenkt Wärme, Intuition und nährende Liebe; der väterliche Animus gibt Struktur, Führung und rationale Verantwortung.
Nur in dieser polaren Einheit, in der beide Prinzipien richtig geordnet und die Brücke zum Unbewussten wiederhergestellt ist, gedeihen Kinder in Wahrheit, Schönheit und Moral. Die Zerstörung der natürlichen Familie ist die direkte Folge der kollektiven Verhexung und Besessenheit. Wer Anima und Animus in sich selbst heilt, stärkt zugleich die Familie als Fundament der Gesellschaft und als Schule der göttlichen Liebe.
Aufruf zur Wiederentdeckung der Religion
Brüder und Schwestern, lasst euch nicht länger täuschen: Die Wokeness ist kein Fortschritt, sondern nur das sichtbare Symptom eines viel tieferen kollektiven Wahns, weil das Unbewusste uns beherrscht, sobald die Brücke zu ihm abgebrochen ist. Viele Männer sind verhexte, kastrierte Eunuchen, viele Frauen vom Teufel geritten – doch die Gnade Gottes ist grösser als jede Finsternis.
Die Umkehr geht niemals vom Kollektiv aus, sondern allein vom mutigen Einzelnen, der sich seiner Schattenwelt stellt. Wendet euch um zum Vater im Himmel, baut die Brücke zum Unbewussten in eurer eigenen Seele wieder auf, integriert die heilige Polarität von Anima und Animus in der rechten Ordnung, und die Liebe wird euch vollenden.
Die Seele, die diese Vereinigung lebt, strahlt wie ein Licht in der Finsternis – ein lebendiges Zeugnis für die ewige Schöpfungsordnung Gottes, in der Mann und Frau zur wahren Vollständigkeit finden.